Mein Besuch bei den Private Label Days 2017

Am letzten Wochenende fanden die Private Label Days 2017 zusammen mit der AMZCON statt. Ich habe mir die Chance nicht entgehen lassen und war am Samstag live dabei.

Der Tagungsort war kein geringerer als das World Conference Center in Bonn. Schon allein das Betreten des alten Plenarsaals mit seinem überirdisch großen Reichsadler im Hintergrund hatte etwas Mitreißendes und sehr Emotionales. Dazu später mehr.

Hier kommst du direkt zum Event

Warum ein großer Sonderbericht über die Private Label Days?

Private Label und Amazon FBA stehen seit deren Entstehung für DAS MODELL zum passiven Einkommen. Das Internet ist voll davon. Meist stehen die Berichte, Meinungen sowie Ansichten immer in Verbindung mit finanzieller Freiheit oder ortsunabhängigen Arbeiten.

Doch was steckt wirklich hinter dem Mythos Passives Einkommen und inwieweit kann dies wirklich mit einem Private Label oder Amazon FBA erreicht werden?

Mit diesem großen Sonderbericht möchte ich euch meine Eindrücke von einem tollen Event schildern, welches meines Erachtens in den nächsten Jahren noch mehr wachsen wird.

 

Im Beitrag erwähnte Persönlichkeiten

 

Take-Aways aus den Private Label Days 2017

  • Amazon FBA erlebt derzeit einen richtigen Boom!
  • Die Anzahl von asiatischen Produkthersteller, die direkt an Kunden verkaufen (M2C), nimmt rasant zu. Den Experten zu Folge stieg die Verkäuferzahl um ca. 100 % in den letzten 6 Monaten!
  • Branding bzw. eine eigene Marke aufbauen wird zunehmend wichtiger, um sich vom Wettbewerb abzusetzen!
  • Weniger als 1 % der Amazon Verkäufer nutzt externe Plattformen, um sein Traffic zu erhöhen!
  • Social Media und Influence Marketing wird für Amazon Seller immer wichtiger!
  • Facebook ist eines der wichtigsten Kanäle, um Marketing für eigene Produkte zu betreiben!

 

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Ein kleiner Rückblick

Anfang März sicherte ich mir das Eventticket für die Private Label Days. Als ich die Bestätigung per Mail erhielt, stieg sofort meine Vorfreude. Den Vorbericht zur Konferenz kannst du hier lesen.

Die Monate bis zur Veranstaltung sind wie im Fluge vergangen. Plötzlich stand das lang ersehnte Wochenende bevor. Meine Vorfreude stieg an diesem Samstagmorgen bis ins Unermessliche. In meinem Kopf spielten sich die unterschiedlichsten Gedanken zu der bevorstehenden Veranstaltung ab:

Was würde mich erwarten?

Welche spannenden Persönlichkeiten werde ich kennenlernen?

Was steckt wirklich hinter dem großen Hype des Private Labels bzw. Amazon FBA?

Endlich war es soweit. Heute werde ich es erfahren! Nur noch schnell noch ein Foto vor dem Gebäude und los geht´s:

Private Label Days 2017

Ich betrat nun den Eingangsbereich des World Conference Centers in Bonn. Schnell wurde mir klar, dass ich mit der Kleidung etwas falsch lag. Mit dem Wissen von anderen Tagungen her zog ich mir einen Anzug, Hemd und Krawatte an.

Nun stand ich da, völlig Overdressed und stach mit meinem Outfit aus der Masse heraus.

Der größte Teil der Besucher trug Alltagskleidung. Locker und Legiere. Den sehr warmen Wetter angemessen. Einige hatten zwar ein Hemd oder ein Jackett, aber keiner sah aus wie ein Pinguin. Außer ich natürlich. Verdammt!

Conference Info´s

> 400 Besucher

Davon 80 % selbst Amazon Seller

Mehr als 10 Informationsstände rund um Amazon FBA

20 Referenten aus aller Welt

Eine Opening- sowie Abschlussrede

Vortragsdauer ca. 30 bis 50 Minuten

Drei Tagungsräume

Aftershowparty auf der MS Beethoven (Rundfahrt über 4h)

Insgesamt wurden an diesem Samstag über 400 Besucher erwartet. Für das gesamte Wochenende, inkl. Der AMZCON hieß es sogar mehr als 600 Gäste. In der Empfangshalle fand der Besucher viele Informationsstände vor. Darunter befanden sich Toolanbietern, wie zum Beispiel Amalyze, der Rheinwerk Bücherverlag, Logistikfirmen, wie FreightHub bis hin zur Rechtsanwaltskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE.

Du konntest also alles rund um das Thema „Verkaufen auf Amazon“ dort vorfinden. Beim durchstöbern der Stände wurde mir von einem sehr netten Personal noch ein Kaffee angeboten, den ich dankend annahm. Anschließend begab ich mich gegen 9 Uhr zum Opening in den Plenarsaal.

Opening mit den Veranstaltern Gil Lang und Thomas Albiez

Die Veranstalter Gil Lang und Thomas Albiez von Private Label Journey begrüßten die Besucher und starteten gleich mit einer kleinen Begrüßungszeremonie für die Private Label Days 2017. Jeder sollte sich seinem Nachbarn vorstellen. Ich hatte das Vergnügen mit einem FAB Customer Sucess Manager von FreightHub. Er drückte mir ein Notizblock mit seiner Visitenkarte in die Hand und sprach: „Hallo, ich bin Till, freut mich sehr“. Auch ich stellte mich ihm vor. Anschließend tauschten wir noch ein paar Sätze aus.

Das Unternehmen FreighHub ist eine full-service Spedition und digitales Interface, um deine Logistik um den ganzen Globus zu managen.

Dann sprach der Veranstalter Gil weiter und fragte das Publikum, wie viele Amazon Seller sich unter den Besucher befänden. Meiner Ansicht nach waren es über 80% die daraufhin den Arm hoben. Sprich, fast alle Besucher verkaufen selbst Produkte auf Amazon. Nach der Eröffnungsrede verteilten sich die Besucher auf die drei Vortragsräume Plenarsaal, Bonn und Berlin. Ich stand auf und suchte den letzteren Raum auf.

„80% der Besucher der Private Label Days verkaufen selbst auf Amazon Produkte“.

Neue Kontakte

Bevor es mit dem ersten Vortrag losging, lernte ich Dennis Weidner kennen. Dennis ist ein junger charmanter Unternehmer. Unter anderem gründete er die Holifestivals, Gruenderfreunde und Paranoid Internet. Sein Lebenslauf ist voll mit Firmengründungen und Startup Erfahrungen. Seine aufgeschlossene und freundliche Art begeisterte mich. Nach einem kurzen Gespräch tauschten wir unsere Kontaktdaten aus und vereinbarten, uns später noch einmal zu treffen.

Nun war ich gespannt auf die bevorstehenden Vorträge!

 

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Amazon FBA, Wickeltaschen, Branding und Facebook Ads

Durch die Vielzahl der Referenten und den drei parallellaufenden Konferenzräumen war es mir leider nicht möglich an allen Vorträgen teilzunehmen. Ich hoffe, dass ich im Nachhinein noch den ein oder anderen Vortrag bekomme.

Im Folgenden werde ich nun ausgewählte Referenten und Inhalte vorstellen, die ich selbst angehört habe. Die Reihenfolge der aufgeführten Vorträge oder das nicht auftauchen eines Vortrages soll daher nicht als Wertung verstanden werden.

 

Der 14-Punkte-Plan für Amazon FBA

Der Vortragsraum war komplett voll. Die Zuhörer standen bis nach draußen als Uwe Hamann das Podium betrat. Uwe ist kein Geringer als der Gründer von Geschenke24. Mit über 10 Jahre Unternehmenserfahrung hat er mehr als 7 Firmen aufgebaut! Inhaltlich beschäftige er sich unter anderem mit E-Commerce. Vor 3 Jahren kam er dann schließlich auch zum Amazon FBA.

Geschenkideen
Sein Vortragstitel lautete: 14-Punkte-Plan – Amazon-Potential effektiv nutzen! Die Strategie testete er in einer Selbststudie mit fünf Stunden pro Woche. Sein Ziel war es 1.000€ im Monat zu verdienen. Fünf Monate sollte der Test laufen. Nach erfolgreichen Abschluss mit 5.000€ Umsatz nach drei Monaten trägt er sein Erfolgsrezept nun auch auf Tagungen und Seminaren vor. Der Titel bringt es somit auf den Punkt. Um erfolgreicher Amazon Seller zu werden, brauchst du die folgenden 14 Punkte von Uwe Hamann:

  1. Thema finden, was euch liegt & Potential hat
  2. Produkt finden, die sich gut verkaufen können
  3. Hersteller finden & kontaktieren
  4. Neue Marke finden
  5. Produktbereich thematisch recherchieren
  6. Produktfotos erstellen
  7. Produkt OnPage optimiert online stellen
  8. Amazon PPC Werbung aufsetzen
  9. Daten nach 1, 3 und 5 Wochen etc. auswerten
  10. Produkte teils zu Amazon für FBA senden
  11. Externen Traffic für externe Käufe besorgen
  12. Produkte nachoptimieren
  13. Werbung intensivieren, optimieren und erweitern
  14. Spaß haben!

Produktbeschreibung richtig umsetzen

In seinem Vortrag sprach Uwe Hamann unter anderen auch über die Wichtigkeit verkaufsfördernder Wörter in der Produktbeschreibung. Als höchste Priorität für das Ranking nannte er dabei den Titel, gefolgt von den Bullet-Points und anschließend von den Keywords.

Seiner Ansicht nach ist keine Wortdopplung bei der Produktbeschreibung notwendig, sondern eher Verschwendung von Platz für andere Wörter.

Als Begründung nennt Uwe den Amazon Algorithmus. Eine Verwendung von Keywords im Titel und gleichzeitig in den Bullet-points bringen keinen zusätzlichen Mehrwert für das Ranking. Seller sollten den Platz lieber für weitere Keywords nutzen.

Nach dieser Aussage ging reges Erstaunen durch das Publikum. Scheinbar ist dies vielen Amazon Sellern noch nicht bewusst gewesen. Danke an dieser Stelle für den Hinweis Uwe!

Weitere Tipps von Uwe Hamann:

  • Konzentriere dich auf wenige, aber gute Produkte.
  • Baue eine eigene Marke auf, um dich von der Konkurrenz abzugrenzen.
  • Schöpfe die Möglichkeiten von Amazon voll aus.
  • Schaue auch außerhalb von Amazon um zu verkaufen.
  • Studenten eignen sich hervorragend als Arbeitskräfte.

 

Mit 500 € Startkapitel und Wickeltaschen zum Porsche

Der nächste Vortrag von Markus Winterscheidt war eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Vorstellung über den Mythos schnell reich werden mit Amazon FBA. Unterhaltung pur! Ob es wohl am Namen lag?

Jedenfalls konnte Markus anhand seiner eigenen Erfahrungen den Zuhörern zum Lachen bringen. Zugleich zeigte er typische Fehler die ein Amazon Seller machen kann. Eine Achterbahn der Gefühle!

Seine ersten eigenen Produkte bestellte er direkt nach Hause und holte sich damit einige Logistikprobleme direkt in das eigene Wohnzimmer.  Anschließend sprach Markus über den aufwendigen und kostenintensiven Aufbau seiner Marke Playlino. Von eigenen Fotos, Videos und PPC Werbung bedachte er alles. Alles außer eines. Bis dato hatte er noch kein einziges Produkt verkauft. Anstatt also Geld einzunehmen, wurde durch PPC sein Konto immer leerer.

Das amüsantes Video zur Playlino Wickeltasche könnt ihr hier auf Youtube sehen. Sehenswert!

Sein Vortrag handelte zwar hauptsächlich von den Tücken im Amazon FBA Geschäft, dennoch kann Markus erfolgreich auf jahrelange Erfahrungen als Seller zurückblicken. Nun ist er als Berater bei Shopdoc tätig und hilft dir solche Fehler zu vermeiden! Am Ende seines Vortrages wollten einige Zuhörer sogar seine Wickeltasche sofort mitnehmen.

 

Weitere Tipps von Markus Winterscheidt:

  • Lege den Fokus zu Beginn auf leichte und kleine Produkte.
  • Beginn in einer Nische und weite dann deine Marke weiter aus.
  • Optimiere langfristig dein Produkt.
  • Unterschätze nie die Macht des Storytellings bei deinen Produkten.

 

Die fetten Jahre von Amazon FBA sind vorbei

Der nächste Vortrag von Bernhard Rauscher war direkt im Plenarsaal. Der Referent ist seit 1997 im Marketing Bereich selbstständig. In den letzten 10 Jahren beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit E-Commerce und Amazon FBA. Bernhard verkauft circa 80 % seiner Produkte auf Amazon. Weiterhin hat er sich durch das Projekt Lumenman– Light Painting einen Namen gemacht.

Sein Vortrag zum Thema Markenbildung auf Amazon sorgte für viel Diskussionsbedarf. Nach seiner Sicht ist die Zeit des konventionellen Private Labels, sprich Produkt kaufen – Label draufmachen – Verkaufen über Amazon, bald vorbei.

Immer mehr Seller auf der ganzen Welt drängen in diesen Geschäftsbereich. Der Wettbewerb steigt. Damit du dich als Seller überhaupt noch von der Konkurrenz abheben kannst, empfiehlt Bernhard den Umstieg vom Label zum Brand. Was so viel bedeutet, wie der der gezielte Aufbau einer eigenen Marke.

Amazon FBA: Traum des passiven Einkommens

Ein Grund warum immer mehr Menschen zum Amazon FBA kommen ist der Wunsch oder Traum des passiven Einkommens. Bernhard griff diesen Mythos auf. Nach seiner Sicht hat Amazon FBA nichts mit passiven Einkommen zu tun. Als Seller hast du lediglich die Freiheit zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten. Er betonte dazu, dass auch hier viel Arbeitsleistung erbracht werden muss!

Meines Erachtens hat er damit ein meiner wichtigsten Fragen ehrlich beantwortet.

In seinem Vortrag ging Bernhard dann wieder auf den größten Turbo-Boost beim Amazon Verkauf ein. Die Markenbildung. Am besten außerhalb von Amazon. Mit schönen Grafiken und persönlichen Beispielen unterstrich er seine Aussage.

Weiterhin zeigte er Ansätze auf, um außerhalb Amazon´s erfolgreich Produkte zu verkaufen. Dabei sprach er über E-Mail-Marketing, Landing-Pages und digitale Produkte. Auszüge aus seinem Vortrag kannst du unter Brandonaut downloaden.

Meiner Ansicht bietet der Vortrag reichlich Platz für interessante Diskussionen. Dies sah das restliche Publikum ebenso. Ein Zuhörer betonte jedoch, dass dieses Vorgehen von Bernhard Rauscher das eigentliche Amazon FBA Modell verfehlt und einen konventionellen Produktverkauf darstellt.

Meines Erachtens ein ebenso wichtiger Hinweis. Als Seller sollte dir dennoch bewusst sein, dass die Anzahl an Sellern auf Amazon weiter steigt. Damit wird das Thema Branding immer wichtiger.

Weitere Tipps von Bernhard Rauscher:

  • Suche keine Nische! Verkaufe DEIN DING!
  • Eine Marke bringt den größten Hebel, um dich vom Wettbewerb abzuheben.
  • Marken immer schützen lassen.
  • Eine Marke sollte vor dem Launch bestehen.
  • Orientiere dich langfristig außerhalb von Amazon.

 

Facebook als das Marketingtool für dein Amazon Brand

Nach der Mittagspause ging es dann mit einem weiteren sehr Interessanten Vortrag von Patrick Kriebel weiter. Der Referent beschäftigt sich seit 2012 mit Social Media Marketing. Vor gut zwei Jahren gründete er seine eigene gleichnamige Firma. Bekannt geworden ist Patrick Kriebel vor allem durch seine eigene Podcast Show „Die Social Media Podcast Show“.

Seine Agentur unterstützt und berät Profi-Sportler sowie Unternehmen. Mittlerweile zählt er zu seinen Verdiensten über 1,3 Millionen Fans auf mehr als 20 Facebook-Seiten. Im Gegensatz zu den meisten Referenten liegt der Schwerpunkt von Patricks Arbeit nicht im Amazon Bereich. Jedenfalls noch nicht. Sein Vortragsthema könnte dennoch für die meisten Seller von großen Interesse sein.

Mythos: Facebook

In seinem Vortrag begann Patrick damit über einige Mythen rund um Facebook aufzuräumen. Darunter führte er unter anderem diese zwei wesentlichen Punkte auf:

  • Likes in Facebook brachten nur Mark Zuckerberg zum Reichtum.
  • Freunde für eigene Projekte einzuladen ist gefährlich, da oft das wirkliche Interesse am Projekt fehlt. Facebook erkennt dieses Verhalten!

Weiterhin war Patrick ebenfalls der Meinung, dass Amazon FBA einen aktuellen Boom erlebt. „In zwei Jahren geht es auf Amazon richtig ab “, betonte er. Seiner Ansicht nach strömen jeden Tag 100 neue Seller auf den Markt.

„In zwei Jahren geht es auf Amazon richtig ab!“, Patrik Kriebel

Als Lösung empfiehlt der Vortragende Facebook zu nutzen, um eine starke Marke aufzubauen. Denn das Social Network hat über zwei Milliarden Mitglieder. 30 Millionen sind aus Deutschland. Zudem verzeichnet Facebook jeden Tag davon über 20 Millionen Zugriffe. Demnach kann mithilfe von Facebook Ads  eine deutlich größere Reichweite für die jeweiligen Zielgruppen gewonnen werden. Darüber hinaus ist das Marketingtool auf das Werbeziel hin optimiert.

 

Weitere Tipps und Fakten von Patrick Kriebel:

  • Baue ein eigenes Branding auf, um das Vertrauen deiner Kunden zu gewinnen.
  • Zu wenige Amazon Seller nutzen Facebook für mehr Reichweite.
  • Ein Kunde sollte bis zu 7-Mal mit deiner Marke in Kontakt gekommen sein, um zu vertrauen.
  • Facebook Ads ist das stärkste Tool für dein Werbeziel.
  • Eine Conversion Rate von 2 – 3 % ist normal.

 

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Nach Ende des Vortrags bin ich direkt auf Patrick zu gegangen, um mehr über ihn und das Social Media Marketing zu erfahren. Über den ganzen Tag verteilt und auf der Abendveranstaltung tauschten wir uns gegenseitig aus. Zusammenfassend konnte ich durch seinen Vortrag und den Gesprächen sehr viel für mich mitnehmen.

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Patrick Kriebel! Ich hoffe wir bleiben weiterhin in Kontakt.

 

Influence Marketing und deren drei Geheimnisse zum Amazon FBA

Brian Burt, englischsprachiger Referent, ist nichts geringeres als der Gründer von Overgrowth. In seinem Vortrag sprach er hauptsächlich über Influence Marketing und dessen Vorteil für Amazon Seller. Brian meint, dass weniger als 1% der Amazon Verkäufer externe Plattformen für zusätzlichen Traffic nutzen. Er sieht darin ein verschenktes Marketing-Tool.

„Weniger als 1 % Amazon Seller nutzen externe Plattformen für zusätzlichen Traffic!“ Brian Burt, Gründer von Overgrowth

Brian sieht in der Kombination aus Influence Marketing und Amazon FBA das Erfolgsgeheimnis und vergleicht es mit dem Spruch „Arsch auf Eimer“. Als Begründung nennt er drei wesentliche Faktoren, die für diese Marketing-Methode sprechen:

  • Influence Marketing ist der einzige Weg für mehr Bewertungen mit 4 und 5 Sterne bei Amazon.
  • Nirgendwo anders bekommt der Verkäufer besser kostenlose Werbung.
  • Die Methode ist nicht schwer zu verstehen oder kompliziert.

Durch die organische Werbung merkt Amazon, dass Kunden von extern an das Produkt interessiert sind und auch kaufen. Dadurch steigt das Ranking zusätzlich. Auch wenn Influence Marketing nicht wirklich oder nur schwer gemessen werden kann, entsteht nach Brian Burt eine „Influence Pipeline“. Er bezeichnet damit ein exponentielles Wachstum des Bekanntheitsgrades. Zu Beginn sind durch diese Marketing Strategie kaum Auswirkungen spürbar. Sobald aber alle Rädchen in einander greifen, kommt es zum schlagartigen Anstieg des externen Bekanntheitsgrades. Infolgedessen wird damit der Erfolg deines Produktes gesteigert.

 

After Show Party und Networking Night auf der MS Beethoven

Die Aftershow Party war meines Erachtens ein super Abschluss der Private Label Days 2017. Mit der MS Beethoven sind wir den Rhein über vier Stunden entlanggefahren. Währenddessen war ausreichend Zeit mit anderen Sellern, Toolsanbietern und Referenten in Kontakt zu kommen.

Für mich ergab sich hier die Möglichkeit sehr interessante Persönlichkeiten kennenzulernen. Darunter befand sich auch der Gründer und Programmierer Felix Hoffmann von Choice of Love. Wer dies nicht kennt, sollte mal auf seiner Website oder im App-Store danach Ausschau halten.

Weiterhin lernte ich auch den Vollblut Amazon FBA´ler bzw. Seller Dennis kennen, der der Überzeugung ist, sich nur auf den Verkauf von Produkten zu fokussieren. Alle anderen Aktivitäten wie Toolsentwicklung, Marketing etc. sollte seiner Ansicht nach an Dritte outgesourct werden. Aus meiner Sicht eine schöne Einstellung eines Amazon Sellers.

 

Kritiken zur Veranstaltung

Kinx-Like

Als erstes möchte ich ein großes Lob an die Veranstalter Gil Lang und Thomas Albiez loswerden. Die Auswahl der Location war aus meiner Sicht erste Klasse. Das World Conference Center bot alles, was sich ein Zuhörer oder Referent nur wünschen kann. Kinx-Like!

Weiterhin war die Anzahl an Vorträge und die Zusammenstellung sehr gut bedacht. Mit über 20 Referenten auf 3 Räumen wurde auf den Private Label Days 2017 ein vielseitiges Programm geboten. Für mich als Amazon FBA Neuling taugten darüber hinaus auch die Inhalte der von mir selbst ausgewählten Vorträge.

Der mögliche Erfahrungsaustausch über die Landesgrenzen hinaus mit internationalen Sellern steigerte für mich den Stellenwert der Veranstaltung enorm. Ein weiterer positiver Punkt der Veranstaltung war der gute und sehr freundliche Service. Zudem hat das Mittagsbuffet wunderbar geschmeckt und bot mit Salat, zwei bis drei Hauptspeisen sowie Dessert für jeden eine ausreichend große Auswahl.

 

Zum Optimieren

Leider muss ich die Organisation in der Zeit vor der Veranstaltung etwas bemängeln. Ich hatte im Vorfeld einige Fragen zur Veranstaltung. Weder per Mail noch per Telefon konnte ich den Veranstalter erreichen. Unter der angegebenen Telefonnummer wurde mir nur mitgeteilt, dass diese Nummer aktuell nicht besetzt sei. Meine Fragen konnte ich somit erst am Veranstaltungstag klären. Zum Glück hat das freundliche Organisations-Team alles regeln können. Danke!

Bezüglich der Vortragsweise muss ich leider anmerken, dass die wenigstens Referenten die Schriftgröße in ihrer Präsentation sinnvoll gewählt hatten. Die Texte waren viel zu klein und selten lesbar in den großen Räumen.  Hier würde ich mir vom Veranstalter wünschen, mehr den Fokus drauf zu richten und beim nächsten Mal eine Mindestgröße der Schrift vorzugeben.

Ein letzter Punkt waren die Veranstaltungskosten. Viele Besucher der Private Label Days haben diese bemängelt. Ich denke ebenfalls, dass es hier noch etwas Optimierungsbedarf besteht. Ein erster Anfang wäre aus meiner Sicht, dass das Essen und die Getränke an der Abendveranstaltung inklusive sind. Ansonsten werden die Ticketpreise in den nächsten Jahren aus meiner Sicht nicht weniger werden. Zumal diese Preise im Vergleich zu anderen Konferenzen noch im unteren Bereich liegen.

 

Fazit zu den Private Label Days

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick zu einer schönen Veranstaltung über das boomende Geschäftsmodell Amazon FBA geben konnte. Weiterhin habe ich die wichtigsten Punkte für dich und mich oben im Beitrag unter Take-Away´s zusammengefasst.

Alles in allem waren die Private Label Days ein sehr gelungenes Event. Die Zeit verging wie im Flug. Gerne hätte ich noch weitere Kontakte geknüpft. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr diese Möglichkeit habe.

Warst du auch bei den Private Label Days und hast vielleicht andere Take-Away´s für dich mitgenommen?  Möchtest du auch dein Feedback zum Event abgeben? Dann los. Hinterlasse mir einen Comment oder Nachricht. Ich freue mich über jedes Feedback.

 

King regards und bis zu den Private Label Days 2018,

Christian

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