Investierst du in ostdeutsche Immobilien? Ich schon!

Ostdeutsche Immobilien

Immobilien bieten dir verschiedenste Möglichkeiten, dein Geld zu investieren. Wichtig dabei ist, eine Strategie zu verfolgen, die zum Investor und zur Lage passt. Ostdeutsche Immobilien zeigen ein hohes Potenzial für langfristige Investments mit hohen Renditen.



In Immobilien zu investieren hat viele Vorteile. Fünf allgemeine Gründe, die für diese Assetklasse sprechen, habe ich im Beitrag Der Charme von Immobilien Investments aufgeführt. In diesem Beitrag berichte ich euch, warum ich explizit in ostdeutsche Immobilien investiere.

Warum investiere ich in ostdeutsche Immobilien?

Meine Heimat

Der erste wesentliche Grund ist so einfach wie trivial. Ich bin in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Über 25 Jahre lebte ich dort, hörte die Anekdoten von meinen Eltern über Ostdeutschland und lernte von ihren Erfahrungen.

Urlaube fanden unter anderem im schönen Harz statt. An dieser Stelle möchte ich an Thomas Knedel verweisen, der diese Region sehr oft in seinen Seminaren zum Vergleich heranzieht 😉

Darüber hinaus war ich aufgrund vieler Konzertbesuche oder sonstigen Ausflügen in Thüringen und Sachsen unterwegs. Zudem ist Leipzig nur knapp 30 Minuten von meinem Heimatort entfernt.

Kurz gesagt: Die Gegend ist mir also vertraut!

Meine erste Immobilie habe ich in meiner Heimatstadt gekauft. Mehr zu meinem ersten Projekt erfährst du in diesem Beitrag.

Käufermarkt

Ein weiterer Grund ist die überwiegende Marktsituation. In ostdeutschen Städten herrscht aktuell ein Käufermarkt. Das heisst, es gibt einen Angebotsüberschuss an Immobilien. Das ist in dem Sinne gut, dass es weniger potentielle Käufer gibt. Die Konkurrenz ist also nicht so stark wie im Westen Deutschlands.

Somit ergeben sich für mich Möglichkeiten, den Preis ostdeutscher Immobilien zu verhandeln. Verkäufer wollen nicht Jahre lang auf einen Käufer warten, der den gewünschten Preis zahlt. Dadurch akzeptieren sie auch niedrigere Kaufpreise.

Da die Konkurrenz nicht so hoch ist, habe ich auch mehr Zeit, mir über die Investments meine Gedanken zu machen. Ich kann weitere Informationen einholen oder eine zweite Besichtigung mit einem Baugutachter durchführen. Das alles kostet Zeit. In Großstädten wäre das undenkbar und meist, wäre die Immobilie längst verkauft. So aber nicht bei ostdeutschen Immobilien.  

Niedriger Kaufpreis

Ein weiteres Argument um in ostdeutsche Immobilien zu investieren, ist der im Vergleich zu den möglichen Mieteinnahmen niedrige Kaufpreis. In weiten Teilen von Ostdeutschland liegt das Verhältnis von Kaufpreis zu Miteinnahmen zwischen 8 bis 14. Diese Verhältnis wird auch als Faktor bezeichnet. Weitere wichtige Kennzahlen habe ich dir im Beitrag Vier Kennzahlen einer Immobilie die du kennen solltest zusammengefasst.




Ein niedriger Kaufpreis hat den Vorteil, dass sich dadurch eine Finanzierung besser gestalten lässt. Die monatliche Annuität ist dementsprechend auch kleiner.

Zudem können unerwartete Probleme leichter abgefedert werden. Am Ende des Monats ist durch den niedrigen Kaufpreis, der damit verbundenen kleineren Annuität, mehr Geld übrig. Infolgedessen können schnell Rücklagen aufgebaut werden.

Auch ist die Einstiegshürde geringer. Es macht psychisch einen großen Unterschied, ob meine ersten Investments 150.000 € oder 300.000 € kosten, bei vergleichbaren Mieteinnahmen!

Cashflow also Turbo nutzen

Als einer der wichtigsten Gründe, warum ich in ostdeutsche Immobilien investiere ist der Cashflow. Am Ende des Monats ist nach der zu leistenden Annuität, den Instandhaltungsrücklagen sowie den nicht umlagefähigen Kosten immer noch Geld übrig.

Gerade diese Tatsache eignet sich bestens für eine Buy&Hold-Strategie. Zusätzlich kannst du den hohen Cashflow nutzen, um weiter zu wachsen. Investoren, welche schnell ein großes Immobilien Portfolio aufbauen möchten, benötigen Cashflow. Viel Cashflow. Ostdeutsche Immobilien bieten diese Möglichkeit.

Darüber hinaus freut sich dein Finanzierungspartner, z. B. die Bank, wenn am Ende des Monats einiges an Kapital über bleibt. Neue Darlehensanfragen sind so immer wieder gerne gesehen und machbar.

Des Weiteren lassen sich deine Immobilien Investments theoretisch so bis ins unermessliche hochskalieren. Cashflow ist der Turbo für Wachstum.

Fazit

Ostdeutsche Immobilien sind aus meiner Sicht nicht nur als Schrottimmobilien zu sehen. Wichtig ist, natürlich auch hier die guten von den schlechten Investments zu unterscheiden. Gerade der Käufermarkt und die niedrigen Kaufpreise sind besonders für Einsteiger wertvoll. Die Konkurrenz an Immobilieninvestoren ist groß. Tendenz steigend.


Gerade als Einsteiger fehlt oft Kapital und die Erfahrung, um schnell gute Investments abzuschließen. Zudem ist das Eigenkapital zu Beginn noch recht gering. Ostdeutsche Immobilien bieten daher gute und interessante Einstiegsmöglichkeiten.

Was sind deine Erfahrungen? Sind ostdeutsche Immobilien ein sinnvolles Investment? Wo investierst du vorwiegend?

 

King regards,

Christian

 


Titelfoto zum Blogbeitrag: Rainer D. „City View Leipzig“ von flickr.com


Investkinx Products

Hole dir jetzt dein Immobilien Tagebuch von Investkinx nach Hause!

Jetzt nur für 8,99 € bei Amazon erhältlich!*
Investkinx, Cashflow, finanzielle Freiheit, reich werden, Immobilien, Investments, Zinshaus, Christian Kotschote
Blick ins Buch!

6 thoughts on “Investierst du in ostdeutsche Immobilien? Ich schon!”

  1. Ich meine, dass ich derzeit gar nicht in Immobilien investieren. Es gibt für Privatanleger keine sinnvollen Investmöglichkeiten, wenn Rendite/Risiko-Gesichtspunkte ansetzt.

    Allerdings haben Sie mich richtig verstanden, dass ich das Risiko in ländlichen Regionen mit schlechter Demographie (= häufig Ostdeutschland, aber auch Hunsrück, Eifel, Saarland etc.) noch höher einschätze.

  2. Wenn du von einem Verkäufermarkt redest, dann meinst du die ländlichen Regionen?
    Weil in Leipzig und Dresden die Preise ebenfalls sehr stark gestiegen sind.
    In Taucha hatte ich November 2017 eine Wohnung für 40.000€ gekauft. Jetzt verkauft der Makler die baugleiche Wohnung gegenüber für 55.000€ ….

    1. Hallo Alexander,

      du meinst Käufermarkt, richtig? Mit Leipzig, Dresden und deren Umgebung hast du recht. Dort haben die Preise auch angezogen. Aber es gibt im Vergleich zu Westdeutschland Städte mit einer ähnlich hohen Bevölkerungszahl, wo der Kaufpreis deutlich geringer ist.

  3. Ein niedriger Preis liegt leider nur vor, wenn man für den gezahlten Preis einen hohen Wert bekommt.

    Das ist bei sehr vielen – wenn nicht sogar fast allen – (ostdeutschen) Immobilien nicht der Fall.

    1. Hallo Frank,

      du meinst also, dass sich Investitionen in Ostdeutschland nicht lohnen? Wo Investierst du?
      Aus meiner Sicht bekommst du den hohen Wert durch einen hohen Cashflow.

Schreibe einen Kommentar

Specify Facebook App ID and Secret in Super Socializer > Social Login section in admin panel for Facebook Login to work

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.