Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 3

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Im dritten Teil der Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum erfährst du, warum manche Straßen im nirgendwo enden und andere zum Erfolg führen. Lerne die wichtigsten Gesetzmäßigkeiten für Reichtum kennen und starte deine eigene Reise noch heute.



Rückblick

Im ersten Teil meiner Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 1 hast du erfahren, warum mir dieses Thema wichtig und was die wirkliche Schnellstraße zum Reichtum ist. Der zweite Beitrag erzählt dir meine persönliche Geschichte, was ich aus meinem bisherigen Leben lernte und welche Rolle Immobilien dabei spielen.

Im dritten Teil zeige ich dir, welche Gesetzmäßigkeiten für Besitz, Wohlstand und Reichtum wirklich gelten. Du wirst also erfahren, warum einige Straßen zum Erfolg führen und andere nicht.

 

Führen alle Straßen nach Rom?

Von meiner Seite gibt es hier ein klares: NEIN! Nicht alle Straßen führen nach Rom. Das habe in meiner Vergangenheit selbst erfahren. Nicht jedes Projekt, welches ich begonnen habe, war letztendlich von Erfolg gekrönt.

Zum einen lag es daran, dass ich das eine oder andere Projekt zu früh beendet habe, bevor es überhaupt richtig losging. Zum anderen weiß ich heute, dass nicht alle Straßen die Voraussetzungen als Schnellstraße zum Reichtum bieten.

MJ DeMarco hat in seinen Buch The Millionaire Fastlane* verschiedene Wege klassifiziert. Für ihn gibt es den Sidewalk (Gehweg), die Slowlane (Kriechspur oder Landstraße) und die Fastlane (Schnellstraße oder Überholspur).

Ok, soweit so gut. Aber wo beginnen diese Wege und wo führen sie hin?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich mir zum Vergleich den Cashflow Quadrant* von Robert T. Kiyosaki angeschaut. Dabei konnte ich einige wesentliche Erkenntnisse machen.

Der Cashflow Quadrant ist sozusagen unsere Landkarte, auf der wir uns alle befinden. Unser Spielfeld. Dabei gibt es die vier Regionen bzw. Einkommenstypen als Arbeitnehmer, Selbstständiger, Investor und Unternehmer. Die Wegetypen Sidewalk, Slowlane und Fastlane stehen dafür, wie wir uns auf diesem Spielfeld bewegen. Die Route die wir nehmen, müssen wir dabei selbst wählen. Du bist der Fahrer!

Mehr zum Cashflow Quadrant findest du in meinem Beitrag Cashflow Quadrant – Welcher Einkommenstyp bist du?

Die Gesetzmäßigkeiten für Besitz, Vermögen und Reichtum

Im folgenden Kapitel möchte ich dir die Gesetzmäßigkeiten aufzeigen und erklären warum einige Wege zu großen Besitztümern führen oder auch im Nirgendwo enden. Wir nehmen an, dass fast alle von uns im E Quadranten, also den Weg als Arbeitnehmer begonnen haben. Zumindest während unsere schulischen Ausbildung, Lehre und/oder Studium begaben wir uns in Richtung des Angestellten.

Der Sidewalk

Die meisten Menschen gehen ihr Leben lang auf den Sidewalk bzw. Gehweh. Sie bleiben also ein Arbeitnehmer. Darüber hinaus werden Einkünfte weder angelegt, noch investiert. Demzufolge setzen sich für den Sidewalk die Besitztümer aus folgender Gesetzmäßigkeit zusammen:

Besitz = Einkommen + Schulden

Dein Einkommen ist gekennzeichnet durch:

Einkommen = Stundenlohn x Arbeitsstunden

Der Besitz eines Arbeitnehmers, der sich auf dem Gehweh befindet, ist durch sein Einkommen und seine Schulden gekennzeichnet. Sein Einkommen ist aber überschaubar, denn seine Arbeitsstunden und sein Stundenlohn sind wahrlich begrenzt. Bspw. kann keiner mehr als 24 Stunden am Tag arbeiten.

Auf das ganze Leben betrachtet ebnen somit 35 bis 50 Jahre Arbeit und bestenfalls überschaubare Lohnerhöhungen den Weg eines Sidewalkers.

Die Gesetzmäßigkeit zeigt: Auf diesem Weg wird es keinen Reichtum geben! Nur eine lebenslange Abhängigkeit vom Arbeitgeber.

 

Slowlane

Als Arbeitnehmer hast du natürlich die Möglichkeit, deinen Besitz anzulegen und zu investieren. Du befindest dich damit auf der Slowlane.

Erfolgreich angewendet, kannst du auf diesem Weg langfristig Wohlstand aufbauen. Die sieben Schritte die dazu notwendig sind, habe ich dir in diesem Beitrag zusammengefasst.  

Die Formel für Wohlstand bzw. für den Slowlane sieht dann folgendermaßen aus:

Wohlstand = Einkommen + Marktinvestments (Zinseszins)

Auch hier setzt sich dein Einkommen aus deinen Arbeitsstunden und Stundenlohn zusammen. Dein Wohlstand erreichst du durch Vermeidung von Schuldung und mit Hilfe von zusätzlichen Marktinvestments. Das sind beispielsweise Sparpläne, Aktien und ETF´s. Hier profitierst du langfristig vom Zinseszinses-Effekt.




Im Internet wird dieser Weg gehypt und von vielen Gurus als Schnell-reich-Methode verkauft. Mehr darüber habe ich im ersten Teil der Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum berichtet.

Wenn du dir die Formel aber anschaust, wirst du erkennen, dass es nicht möglich ist, Reichtum in „kurzer“ Zeit auf dem Slowlane aufzubauen. Dafür ist entweder sehr viel Startkapital notwendig oder mehrere Jahrzehnte, um mit einer jährlichen Rendite von ca. 5-10% Reichtum aufzubauen. Das ist reine Mathematik!

Daher solltest du dich fragen, ob dein Ziel allein darin besteht, jetzt zu verzichten, um im Ruhestand eine schöne Summe auf dem Konto zu haben. Es ist ein Anfang, aber zu welchem Preis?

Fastlane

Im ersten Teil der Beitragsserie hast du das Geheimnis zum Reichtum erfahren. Die Fastlane ist der Aufbau eines eigenen Business Systems! Selfmade-Millionäre und Selfmade-Milliardäre haben es mit ihrem eigenen Unternehmen zu einem unvorstellbaren Reichtum geschafft. Im zweiten Teil hast du erfahren, dass eine Immobilie im Grunde nichts anderes ist, als ein Unternehmen.

Aber warum ist die Fastlane die Schnellstraße zum Reichtum? Nun, weil die folgenden Gesetzmäßigkeiten gelten:

Reichtum = Nettogewinn + Vermögenswert

Der Nettogewinn und Vermögenswert setzt sich dabei wie folgt zusammen:

Nettogewinn = Verkaufte Einheiten x Gewinn pro Einheit

(Auf Immobilien bezogen: Vermietbare Wohnfläche x Quadratmeterpreis)

Vermögenswert = Reingewinn x Branchenfaktor

Anhand der Formeln kannst du erkennen, dass nach dieser Gesetzmäßigkeit keine 40 Jahre notwendig sind, um Reichtum zu erlangen.

Ein erfolgreiches Business System sollte eine der folgenden Optionen bieten:

  • Bereitstellung einer günstigen Lösung für sehr viele Kunden (bspw. Facebook)
  • Herstellung einer teuren Lösung für wenige Kunden (bspw. Lamborghini)

Beispiel eines Business Systems

Die Reichweite deines Angebots spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dank Internet lässt sich diese bis ins unermessliche steigern! Am Beispiel eines digitalen Produkts könnte die Skalierung wie folgt aussehen:

Erstes Szenario: Ein eBook zum Preis von 10 € wird an 100 Kunden verkauft.

Nettogewinn = 100 x 10 € = 1.000 €

Zweites Szenario: Erhöhung der Reichweite auf 1000 Kunden.

Nettogewinn = 1.000 x 10 € = 10.000 €

Drittes Szenario: Das Produkt wird hochwertiger und damit teurer.

Nettogewinn = 1.000 x 40 € = 40.000 €

Was wäre, wenn du mit deinem Produkt nur 1% der in Deutschland lebenden Menschen erreichen würdest? Dann hättest du insgesamt 32 Millionen Euro erwirtschaftet!

Hinzu kommt noch der Vermögenswert deines eigentlichen Unternehmens bzw. deiner Immobilien. Dieser Wert setzt sich aus dem Reingewinn und dessen Branchenfaktor zusammen. Zusammen mit dem Nettogewinn ergibt dies dein Gesamtvermögen.

Ob es sich dabei um eigene Produkte, Netzwerke oder Immobilien handelt, spielt keine Rolle. Gute Business Systeme erwirtschaften ein regelmäßiges und weitestgehend passives Einkommen. Zudem sind diese Dinge noch dazu skalierbar und automatisierbar. Und das Ganze ohne Anwesenheit deiner Person. Also orts- und zeitunabhängig!

 

Fazit: Die Schnellstraße zum Reichtum

Business Systeme sind die Fastlane oder auch Schnellstraße zum Reichtum. Die größten Vermögen und meisten Reichtümer wurden über diesen Weg erschaffen.

Auch wenn viele Gurus etwas anderes sagen, solltest du dich nicht in die Irre leiten lassen. Fest steht, dass diese Personen in den seltensten Fällen reich wurden, weil sie das befolgt haben, was sie dir verkaufen wollen. Sie haben Vermögen aufgebaut, weil sie durch den Verkauf dessen ein eigenes Business System erschaffen haben.

Das Anlegen in Aktien wird dich nicht in wenigen Jahren zu Reichtum führen. Die Gesetzmäßigkeiten sprechen für sich. Schau dir Millionäre und Milliardäre genauer an.

Sie alle haben zuerst ein Business System aufgebaut. Ein System, welches kontinuierlich Geld generiert. Erst als das Business System erfolgreich aufgebaut wurde, die Rädchen ineinandergriffen und die passiven Einnahmen größer wurden, konnte das gewonnene Kapital in weitere Geld Systeme investiert werden.

Das Geheimnis: Zuerst wurde ein Mehrwert geschaffen, welches Geld generiert und anschließend wurde dieses Kapital eingesetzt, um noch mehr Geld zu erwirtschaften.

 

Meinen Beitrag möchte ich mit einen interessanten Thema abschließen:

Wusstest du, dass McDonalds nicht reich wurde, weil dort die besten Burger produziert werden, sondern dass es sich hierbei um eines der weltweit größten Immobilienunternehmen handelt? Harry J. Sonneborne, einer der Gründer von McDonald’s, soll eines Tages gesagt haben:

Eigentlich sind wir ja ein Immobilien-Unternehmen. Der einzige Grund, warum wir Hamburger verkaufen, ist die Tatsache, dass diese am meisten Gewinn abwerfen, von dem unsere Restaurantbesitzer uns Miete zahlen können“.

 

Ich hoffe die Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum hat dir gefallen und konnte dir einige wichtige Anregungen für deinen zukünftigen Weg mitgeben. Teile uns mit auf welchen Weg du dich aktuell befindest und ob du Erfahrung mit Business Systeme hast?

 

 King regards

Christian



 


Titelfoto zum Blogbeitrag: jonel hanopol „speed lights 2“ von flickr.com

 

2 thoughts on “Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 3”

  1. Hi Christian,

    Danke für den Beitrag. Ich hab das Buch „Millionaire Fastlane“ auch schon gelesen und bin seitdem am Grübeln, wie ich es am Besten umsetzen kann. Bisher hab ich also noch keine Erfahrung mit dem Aufbau eines Business-Systems.
    Ich habe zwar einen Blog (http://finanziellfit.de), aber der wirft bisher noch nicht viel ab.

    Viele Grüße,
    Carsten

    1. Hallo Carsten,

      dann willkommen beim Bloggen. Hast du denn schon eigene Investments? Das wäre ja schon mal ein Anfang. Ob mit Bloggen beim Thema Finanzen noch wirklich Geld verdient werden kann, bezweifle ich. Das sind nur wenige und diese sind mittlerweile schon mehrere Jahre online.

      Dennoch wünsche ich dir viel Erfolg. Du kannst ja mal berichten in welche Richtung du gerne ein Business System hättest?

      Viele Grüße,
      Chris

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