Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 2

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Im ersten Teil meiner Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum hast du erfahren, warum mir dieses Thema wichtig und was die Schnellstraße zum Reichtum ist. Im zweiten Beitrag erfährst du meine persönliche Geschichte und was ich daraus lernte.



Der Beitrag setzt einige Kenntnisse zum Cashflow Quadrant voraus. Wenn du dieses Modell nicht kennst, empfehle ich dir meinen Beitrag Casfhlow Quadrant – Welcher Einkommenstyp bist du?.

Meine Geschichte

Ausbildung

Vor gut 30 Jahren bin ich in einer kleineren Stadt geboren und aufgewachsen. Ich ging zur Schule, später auf das Gymnasium und studierte im Anschluss fünf Jahre. Dem Cashflow Quadrant zur Folge befand ich mich auf dem Weg zum E Quadranten. E steht hier für Employee bzw. Arbeitnehmer. In diesem Quadranten fangen die meisten Menschen an ihr Einkommen zu generieren.

Versuch in die Selbstständigkeit

Während meines Studiums begann ich mich intensiv mit Online-Poker zu beschäftigen. Dadurch konnte ich mein Taschengeld deutlich aufbessern. Nach 2 Jahren hatte das Ganze einen semi-professionellen Charakter angenommen. Ich verdiente 4-stellige Beträge im Monat. Zudem coachte ich zusätzlich andere Spieler.

Mein Ziel war es, neben meinem zukünftigen Job, ein weiteres Standbein aufzubauen. Zudem hatte ich einen noch größeren Traum. Der Traum vom zeit- und ortsunabhängigen Arbeiten. Dazu noch viel Geld und das Reisen in ferne Länder.

Jedoch machte sich schnell Ernüchterung breit. Zwei Aspekte störten mich daran. Zum einen musste ich viel Zeit aufbringen, um Geld zu verdienen. Saß ich nicht am Laptop, gab es keine Einnahmen. So ist das im S Quadranten (S für Self-Employee bzw. Selbstständiger).

Darüber hinaus war ich oftmals ziemlich genervt. An einem Tag verzeichnete ich große Gewinne und am anderen Tag noch größere Verluste. Das zerrte stetig an meinem Nervenkostüm.

Der S Quadrant war nicht das Richtige für mich. Ich musste etwas ändern!

Der Weg zum Investor

In der zweiten Hälfte meines Studiums setzte ich mich intensiv mit den Themen Finanzen, Vermögensaufbau und Investments auseinander. Anschließend kratzte ich mein Geld zusammen und wagte den ersten Schritt in Richtung I Quadranten (I für Investor).

Ich begann seitdem mein vorhandenes Geld in Unternehmensaktien zu investieren. Die Leidenschaft entfachte in mir. Zudem wuchs mit der Zeit auch die Risikobereitschaft. Ich sah, dass es funktionierte. Darüber hinaus versuchte ich meine Sparrate immer weiter zu optimieren, um mehr Kapital für weitere Investitionen zu beschaffen.

Mit der Zeit musste ich einsehen, dass Sparen und die Aktienrenditen allein nicht ausreichen, um zeitnah als Vollzeit-Investor agieren zu können. Dafür war einfach sehr viel mehr Kapital nötig.

Der Einstieg als Arbeitnehmer

Nach meinem Studium bekam ich dann die Möglichkeit eine Promotion in einer Aktiengesellschaft anzutreten. Ich war begeistert. Dennoch hatte das Unterfangen für mich Vor- und Nachteile. Positiv empfand ich die damit verbundenen Jobperspektiven und die Aussicht auf ein für Deutschland überdurchschnittliches Gehalt.




Die negative Seite wollte ich zunächst nicht wahrhaben. Dennoch verkaufte ich für diese Promotion meine Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Hochgerechnet waren es 70 bis 80 Wochenstunden über vier lange Jahre. Infolgedessen verlor ich das Interesse an meinen früheren Hobbys und musste meine Heimat verlassen. Darüber hinaus war ich nun ein Fachexperte, verdiente zwar gutes Geld, war aber nun auch als Arbeitnehmer fest verankert.

Wenn ich heute zurückdenke, habe ich manchmal das Gefühl, dass die Welt in diesen Jahren an mir vorbeigezogen ist.

Der Antritt zum Unternehmer

Tiefverwurzelt im E Quadranten, schwor ich mir, meine Brücke zum I Quadranten permanent weiter auszubauen. Aber auch mit einem guten Gehalt und dem langsam anwachsenden passiven Einkommen durch Dividenden (Ausschüttungen bei Aktien), realisierte ich, dass ich zur Realisierung meiner Träume, entweder etliche Jahre warten oder noch mehr Einkommen erzeugen muss.

Zusammen mit einem Freund versuchte ich nebenbei den Start in den B Quadranten (B steht für Business owner bzw. Unternehmer). Wir wollten im Bereich Social Network agieren und mit zwei Programmierern eine App entwickeln. Die Idee dahinter ist meines Erachtens immer noch aktuell und hochgradig interessant. Leider mussten wir aufgrund interner Teamdifferenzen das Projekt am Ende aufgeben.

Ich fing also in diesem Bezug wieder von vorne an. Dabei stieß ich auf eine neue Leidenschaft. Diese hatte ich zwar seit einigen Jahren ins Auge gefasst, aber aufgrund mangelndern Kenntnissen sowie mangels Kapital vor mich hergeschoben. Nun war es aber soweit. Das Projekt Immobilien konnte starten!

Ich wagte den Schritt und kaufte mir vor zwei Jahren das erste Mehrfamilienhaus. Von da an sammelte ich in diesem Bereich schnell neue Erfahrungen und stellte mit der Zeit fest, dass sich auf diesem Weg ganz neue Möglichkeiten boten.

Fazit

Was ich daraus gelernt habe

In den letzten Jahren ist bei mir viel passiert. Ich musste einige Fehlschläge wegstecken und ließ mich nicht von einigen Finanzgurus in die Irre leiten. Demzufolge führten einige Straßen ins nirgendwo. Trotz allem habe ich doch etwas Wertvolles gewonnen. Mittlerweile konnte ich in allen Bereichen des Cashflow Quadranten meine Erfahrungen sammeln.

Nachdem ich das Buch The Millionaire Fastlane* von MJ DeMarco gelesen hatte, bekam ich endlich Bestätigung sowie Klarheit und traf folgende Entschlüsse:

  • E Quadrant: Die Funktion des Arbeitnehmers möchte ich langfristig hinter mir lassen.
  • S Quadrant: Eine Selbstständigkeit führt zu einer dauerhaften starken Eingrenzung meiner Zeit.
  • I Quadrant: Investiere dein Geld und baue so langsam und stetig Wohlstand auf.
  • B Quadrant: Das Unternehmertum ist die Schnellstraße zum Reichtum.

Und: Lasse dich nicht von Schnell-reich-werde-Versprechungen ablenken!

Reich werden über Nacht funktioniert nicht. Auch wenn das einige Gurus behaupten. Der B Quadrant ermöglicht es aber in wenigen Jahren Reichtum aufzubauen. Die Schnellstraße bedeutet also nicht über Nacht, sondern über einen überschaubaren Zeitraum.

Mein Ziel

Mein Ziel ist es mehr und mehr unternehmerisch tätig zu werden, um passive Einkommensquellen zu schaffen. Zum einen durch den Kauf neuer Immobilien und zum anderen durch den Aufbau eines eigenen Unternehmens.

Eine Immobilie erfolgsbringend zu verwalten, birgt viele Gemeinsamkeiten mit einem Unternehmen. Du agierst somit im I und B Quadranten. Jede Immobilie stellt ein eigenes Unternehmen dar, welches zu führen gilt. Letztendlich zählt der Gewinn, bspw. in Form von regelmäßigem Cashflow.

Nicht ohne Grund werden Immobilienbesitzer auch im Social Network als Immopreneure  bezeichnet. Darüber hinaus werden Immobilien in vielen Fachbüchern dem Bereich des Unternehmertums zugeordnet. Bspw. im Rich Dad’s Investmentguide: von Robert Kiyosaki*.

Ausblick: Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 3

Ich bin noch lange nicht an meinem Ziel angekommen. Dennoch denke ich, dass der Grundstein gelegt wurde, um langfristig die Felder im sogenannten Cashflow Quadrant vom Arbeitnehmer zum Unternehmer und Investor zu wechseln.

Im zweiten Teil meiner Beitragsserie Die Schnellstraße zum Reichtum ging es vorwiegend um meine persönliche Geschichte und was ich aus meinen Etappen sowie Fehlschlägen gelernt habe. Ich möchte dir damit meine Anfänge zeigen und dir so den Mut geben, ebenfalls selbst aktiv zu werden, um deine finanziellen Träume zu erreichen.

Im dritten Beitrag der Serie Die Schnellstraße zum Reichtum werde ich dir zeigen, welche Gesetzmäßigkeiten sich dahinter verbergen und welchen Weg Selfmade-Milliardären gehen.

 

Hat dir der Beitrag gefallen? Schreibe mir auf welchem Weg du dich gerade befindest und welche Ziele du erreichen möchtest.




Titelfoto zum Blogbeitrag: jonel hanopol „speed lights 2“ von flickr.com

5 thoughts on “Die Schnellstraße zum Reichtum – Teil 2”

  1. Hey Christian!

    Sehr cool, dass du auch auf MJ DeMarco gestoßen bist, sogar zur gleichen Zeit wie ich. Ich habe einen Teil seines Inhalts auch in meinem Blog bisschen verarbeitet (Sidewalk, Slowlane, Fastlane). Für mich kommt die Slowlane-Methode gar nicht mehr in Frage. Bist du eigentlich auch dort im Forum angemeldet?

    Viele Grüße,
    Anna

    1. Hallo Anna,

      schön, dass du das Buch kennst, dann kannst du ja mit dem Thema gut etwas anfangen. Wie ist denn deine Sichtweise dazu?
      Im Fastlane-Forum bin ich nicht aktiv. Hatte darüber nachgedacht, aber es ist schwer, alles zeitlich unter einen Hut zu bekommen.

      Viele Grüße,
      Chris

      1. Also ich finde sein Buch sehr wertvoll und hab auch schon sein zweites gelesen … Sein Buch war der letzte Anstoß, mal in die Gänge zu kommen und was zu erschaffen. Habe diesen Januar auch schon fleißig geschrieben und gearbeitet und mache jetzt weiter.

        Ich finde, dein Start-Up klingt sehr interessant. MJ empfiehlt ja man solle sich mit anderen zusammentun, aber ich lese auf seine Empfehlung hin noch Harry Browne und der schreibt, dass man alleine schneller vorankommt. Was meinst du dazu?

        Das Forum finde ich ganz gut, um mich zu vernetzen und hier und da bisschen zu lesen. Lange halte ich mich da aber nie auf, weil ich ein schlechtes Gewissen habe 😀 (Man kann ja in dieser Zeit auch arbeiten).

        Schöne Woche,

  2. Hoi Christian,

    danke für das Teilen deiner Geschichte. Wie wäre es, wenn du mehr Zahlen und konkrete Beispiele bringst? Dann kann man sich die Sachen besser vorstellen und mit den Strategie identifizieren.

    Viele Grüsse,
    Alex

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