Cashflow-Management als Tool für finanziellen Erfolg

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Seinen Cashflow zu kontrollieren ist wichtig. Dazu gehört auch Herr seiner eigenen Finanzen zu sein. Ein starkes Tool, um die Kontrolle zu behalten, bietet das Cashflow-Management. Warum das so ist, erfährst du in diesem Beitrag.



Warum ist Cashflow-Management wichtig?

Für den finanziellen Erfolg ist es sehr wichtig, den Überblick über seinen eigenen Cashflow zu haben. Dabei reicht es nicht aus, nur zu wissen, was am Monatsanfang herein und am Ende wieder heraus fließt. Um seinen Cashflow besser managen zu können, ist es nicht nur aus psychologischen Gründen sinnvoll, sein Kapital über verschiedene Konten aufzuteilen.

Das richtige Cashflow-Management bringt viele Vorteile mit sich. Der größte Nutzen ist für mich, die Kontrolle über mein Geld zu haben. Geldflüsse von verschiedenen Einkommensquellen lassen sich so besser überblicken, zusammenführen und gezielt wieder verteilen. Dass es so ist, zeigt auch die Tatsache, dass so gut wie jedes Unternehmen ein gutes Cashflow-Management benötigt, um zu überleben.

Also warum dieses Vorgehen nicht auch für seine eigenen Finanzen verwenden?

Durch mehrere Giro- und Tagesgeldkonten kann ich meine Einkommensströme besser strukturieren und gezielt auf einzelne wichtige Lebensbereiche aufteilen. Diese orientieren sich auch gewissermaßen an den Clustern meiner Haushaltsplanung.

Ein weiterer Vorteil ist die Automatisierbarkeit deines Cashflows. Meine Geldflüsse laufen zu 90 % automatisiert ab. Das spart Zeit für die Überprüfung und Verwaltung des eigenen Kapitals. Darüber hinaus bietet die Automatisierbarkeit das konsequente Beiseitelegen von Geld. Dieses Vorgehen hat somit einen psychologischen Effekt.

Mein Cashflow-Management

Ich persönliche nutze insgesamt sieben verschiedene Giro- und Tagesgeldkonten. Dazu gehört noch ein Depot und einige Webkonten, welche bspw. für P2P-Kredite notwendig sind. Alle erfüllen dabei ihren Zweck. Für eine hohe Automatisierung erfolgen die Überweisungen per Dauerauftrag. Diese werden zu Beginn jeden Monats getätigt. „Pay you first“, sollte hier das Motto sein. Damit bleibt die Versuchung aus, dass angesparte Geld für andere Dinge auszugeben.

Meine Konten habe ich in folgende Bereiche aufgeteilt:

  • Alltag
  • Notfall
  • Familie
  • Freiheit
  • Investment
  • Immobilien

Insgesamt sieht mein Cashflow-Management so aus:

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Abbildung: Investkinx Cashflow-Management

Die Konten im Überblick

Alltagskonto

Da ich Arbeitnehmer bin, bekomme ich mein Gehalt auf ein privates Konto überwiesen. Dieses Konto stellt einen von zwei zentralen Angelpunkten meiner Konten dar. Über das Alltagskonto laufen die täglichen Rechnungen für Wohnen, Lebensunterhalt, Versicherungen, Transport sowie auch Abonnements.

Zudem verteile ich von da aus mein Kapital auf die anderen Konten. Ungefähr 10 % meines Kapitals überweise ich jeweils auf das Notfall- und Freiheitskonto sowie ca. 15 % auf das Familienkonto. Auf das Investmentkonto werden zu Beginn jeden Monats ca. 30 % transferiert. Der Restanteil sind direkte Ausgaben für die oben genannten Rechnungen.

Notfallkonto

Das Notfallkonto ist, wie der Name schon sagt, nur für den Notfall gedacht. Von der Größenordnung sollten sich darauf 3 bis 6 Monatsgehälter befinden. Mit dem Notfallkonto schaffst du dir Freiraum in schwierigen Lebensphasen, zum Beispiel bei einer Kündigung.  Solche Ereignisse kommen meist unverhofft. Wenn du dann nicht vorbereitet bist, können finanzielle Engpässe dein finanzielles Kartenhaus schnell zusammenfallen lassen.

Deshalb ist das Notfallkonto so wichtig. Es bietet dir Schutz vor unerwarteten Ereignissen. Darunter zählen auch größere Reparaturen am eigenen Haus oder Auto, Umzüge oder Krankheit. Ein gefülltes Notfallkonto lässt dich zudem ruhiger schlafen.

Ein Notfallkonto für Sicherheitsreserven ist eines der wichtigsten Konten und sollte somit noch vor den anderen aufgebaut werden. Wenn du noch kein Notfallkonto hast, solltest du dir zeitnah eins zulegen.

Solltest du noch keine 3 bis 6 Monatsgehälter haben, dann kannst du zumindest eine kleine Summe deines Gehalts über einen Dauerauftrag monatlich überweisen. Für das Notfallkonto bietet sich ein Tagesgeldkonto an. Bei der ING-DiBa* kannst du dieses kostenlos führen.

Freiheitskonto




Ein weiteres Konto ist mein sogenannter Freiheitsfond. Diesen habe ich erst im letzten Jahr angefangen aufzubauen. Das Konto nutze ich kurz gesagt als „Spaßkonto“. Dazu gehören alle meine Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Hobbys, Reisen, Ausflüge und größere Anschaffungen, die für meine Unterhaltung dienen. Das Schöne daran ist, dass ich dieses Konto jederzeit nutzen kann, wann immer mir danach ist. Im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht, welchen Betrag ich mir für meine Freizeit „gönnen“ möchte. Damit verhindere ich Gewissensbisse in Bezug auf das Thema „Sparen“.

Familien- bzw. Gemeinschaftskonto

Das Familienkonto ist ein gemeinschaftlich genutztes Konto mit meiner Freundin zusammen. Dies kann sehr individuell genutzt werden und ist vielleicht nicht für jeden interessant. Da es aber ein wichtiger Teil meines Cashflow-Management ist, möchte ich es hier mit aufführen. Über das Familienkonto laufen alle Ausgaben für Lebensmittel, den alltäglichen Haushaltsbedarf, Ausgaben für Kind usw.

Das Familienkonto hilft mir eine gute Übersicht über die oben genannten Ausgaben zu bekommen ohne jeden Cent abrechnen zu müssen. Auch hier ist es sinnvoll nicht zu knapp zu kalkulieren. Ein Puffer kann nicht schaden, um kleinere Reparaturen im Haushalt, Restaurantbesuche oder ähnliches abzurechnen.

Investmentkonto

Das Investmentkonto dient deinem Vermögensaufbau. Es ist neben meinem Alltagskonto das zweite zentrale Konto und Anlaufstelle für meine Investment-Festung (Geldvermehrungsmaschine). Das darauf befindliche Geld sollte bestenfalls niemals für das alltägliche Leben genutzt werden. Gekoppelt ist das Investmentkonto mit einem Wertpapier-Depot und einigen Webaccounts. Das Depot habe ich ebenfalls kostenlos über die ING-DiBa* laufen.

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Anfänglich wird das Investmentkonto sicherlich nur oder größtenteils durch dein Gehalt bespart. Es dauert eine Weile bis dort etwas Kapital für Investitionen zur Verfügung steht. Nachdem diese aber dann schließlich möglich sind und die ersten zusätzlichen passiven Einnahmen generieren, wächst das Kapital zunehmend an. Das zusätzliche Kapital solltest du wiederum für weitere Investitionen nutzen. Hier kommt der Schneeball-Effekt zum Tragen.

Neben eigenen Zuschüssen aus den monatlichen Gehalt, fließen mittlerweile bei mir auch die Mieteinnahmen aus mein Immobilienkonto sowie Dividenden aus meinem Wertpapier-Depot mit ein. Das Ziel sollte sein, die Investment-Festung soweit anwachsen zulassen, dass die Zuschüsse durch das eigene Gehalt nicht mehr notwendig sind. 

Immobilienkonto

Dieses Konto nutze ich für die Verwaltung meiner Immobilien. Steuerlich macht es Sinn dafür ein Extrakonto zu verwenden und nicht über das Alltagskonto laufen zu lassen. So lassen sich Missverständnisse vermeiden und damit auch Kosten sparen.

An mein Immobilienkonto habe ich noch ein direktes Tagesgeld geknüpft. Dort überweise ich monatlich die Instandhaltungsrücklagen.

Da ich nur Immobilien kaufe, um einen regelmäßigen Cashflow zu generieren, habe ich einen monatlichen Überschuss. Dieses Kapital überweise ich, wie oben beschrieben, auf mein Investmentkonto, um den Schnellball wachsen zu lassen.

Fazit

Ein sinnvolles Cashflow-Management wird unabdingbar, wenn du langfristig Vermögen und damit Wohlstand aufbauen möchtest. Viele Konten wirken vielleicht auf den ersten Blick unübersichtlich. Viel Arbeit benötigt das Cashflow-Management aber nicht. Über Daueraufträge lassen sich deine Geldflüsse zu einem hohen Grad automatisieren. Somit musst du nicht jede Überweisung manuell durchführen oder alles auf den Cent genau ausrechnen.

Wenn du auch ein erfolgreiches Cashflow-Management aufbauen möchtest, mache dir zuerst Gedanken, welche Konten für deinen Lebensstil sinnvoll wären. Ich habe mir dazu die oben aufgezeigte Übersicht zusammengestellt. So behalte ich den Überblick.  Gerne kannst du diese Struktur übernehmen oder individuell anpassen.



Hat dir der Beitrag gefallen? Wie verwaltest du dein Cashflow? Hast du auch mehrere Konten, um deine Geldflüsse zu kontrollieren? Welche Konten findest du sinnvoll und welche nicht? Teile uns deine Erfahrungen mit.

 

King regards,

Christian


Titelfoto zum Blogbeitrag: Digital Spy „TechCrunch“ von flickr.com


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3 thoughts on “Cashflow-Management als Tool für finanziellen Erfolg”

  1. Hi Christian,

    ich finde eine solche Struktur grds. super und vor allem wenn es automatisch läuft auch sehr effizient. Ich selbst habe zumindest gedanklich den selben Aufbau, nutze aber wirklich aktiv nur 4 Konten (Alltags Girokonto, Gemenschafts-Girokonto, Tagesgeldkonto und Depot-Verrechnungskonto).

    Denn ich denke, dass auch wenn Daueraufträge eine tolle Sache sind, ist ein solches automatisches System irgendwie zu starr, sodass ich immer kontrollieren müsste, dass auf den jeweiligen Ausgabenkonten jederzeit genug Geld vorhanden ist. Es reicht mir schon, dass das gemeinsame Konto mit meiner Freundin immer wieder gegen 0 zu laufen droht, wenn in einem Monat etwas mehr ausgegeben wurde (eine einfache E-Mail Benachrichtigung, wenn das Guthaben unter sagen wir €100 fällt gibt es bei den Banken soweit ich weiß leider noch nicht…).

    Es sei denn du hast immer ein konstantes Gehalt und konstante Ausgaben, wie löst du das Problem, dass manche Konten ins Minus laufen könnten ohne dass du es mitbekommst, während andere dick im Plus stehen?

    Gruß, Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,

      danke für die Schilderung deines Vorgehens. Im Grunde hast du ja schon die wichtigsten Konten. Jedoch würde mich interessieren, wo und wie du mit Rücklagen umgehst? Wo bewahrst du diese auf?

      Meine Konten laufen seltener gegen 0, da ich dies bei der Kalkulation mit bersücksichtigt habe. Durch die Aufteilung auf den 7 Konten, kann ich das alles gut kalkulieren. Die einzelnen Beträge habe ich aus meinen Haushaltsbuch entnommen, welches ich seit Jahren führe. Dadurch kenne ich die durchschnittlichen Einnahmen und Ausgaben. Für die einzelnen Konten schlage ich einen Betrag x noch mit drauf. Langfristig müsste sich so ein Puffer aufbauen.

      Zum Beispiel könntest du den monatlichen Beitrag etwas auf dein Gemeinschaftskonto erhöhen, aber deine Ausgaben beibehalten. Da diese Ausgaben m.E. eh schwanken, ist es m.E. sinnvoll hier nicht Spitz auf Knopf zu rechnen.

      Das Gleiche gilt für ein Freiheits- bzw. Freizeitkonto. Überlege dir doch, was du in den letzten Jahren für Ausflüge, Urlaub, Hobbys etc ausgegeben hast. Rechne anschließend diese Summe auf den Monat herunter und überweise dies auf ein Tagesgeldkonto.

      So verhinderst du, das Geld für andere Sachen auszugeben.

      King regards,

      Christian

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